Stabiles Weichgewebe und Erhalt des marginalen Knochens

Biologische Nachhaltigkeit ist die Voraussetzung dafür, bei Ihren Implantatpatienten natürlich wirkende, ästhetische Behandlungsergebnisse zu erzielen. Das bedeutet in diesem Fall, dass marginaler Knochen und das umgebende Weichgewebe miteinander harmonieren müssen. Diese Harmonie ist dann gegeben, wenn alle Elemente eines Implantatsystems – Implantatdesign, Oberflächenbehandlung und Abutmentverbindung – in
Einklang mit den biologischen Gegebenheiten stehen.

Biologische Nachhaltigkeit bedeutet aber auch, sich nie mit dem Erreichten zufriedenzugeben. Durch weiterführende Forschung und kontinuierliches
Hinterfragen auf solider wissenschaftlicher Basis können wir jetzt belegen, dass biologische Nachhaltigkeit zu optimalen Behandlungsergebnissen bei
Zahnimplantaten führt.

Zusammenfassungen prospektiver Studien mit den Daten aus fünf Jahren zum Erhalt des Knochenniveaus von OsseoSpeed-Implantaten ab Implantatinsertion und Implantatbelastung belegen ein stabiles Weichgewebe und eine mittlere Knochenreduktion von lediglich 0,3 mm.

Wir forschen weiter, weil wir uns der fundierten Wissenschaft verpflichtet fühlen und biologische Nachhaltigkeit ermöglichen möchten für eine Welt, in der jeder unbefangen sprechen, mit Genuss essen und herzlich lachen kann – denn darauf kommt es an.  

Biologische Nachhaltigkeit

Langfristige marginale Knochenstabilität

Survival rate

Ein 1986 veröffentlichter Review beschreibt den Vorgang des marginalen BoneRemodellings bei der Versorgung mit Zahnimplantaten. Die Daten haben gezeigt, dass die größte Reduktion des marginalen Knochenniveaus während der frühen Einheilungsphase und im ersten Jahr auftritt. Danach stabilisiert sich das marginale Bone-Remodelling bei etwa -1,5 mm nach fünf Jahren. Diese Ergebnisse wurden zur anerkannten Standardnorm für die Beurteilung des marginalen Bone-Remodellings.

* Für ein besseres Verständnis haben wir eine sorgfältige und systematische Literaturrecherche zur Leistungsfähigkeit des ASTRA TECH Implant System bezüglich des Knochenerhalts und des Remodellings durchgeführt.

Zahlreiche Studien zeigen, dass der Erhalt von marginalem Knochen um OsseoSpeedImplantate
weit über der Standardnorm liegt – selbst nach fünf Jahren Implantatbelastung.**

 

Marginaler Knochenerhalt mit dem ASTRA TECH Implant System 

Bone level graph

Suchkriterien
  • Studien, die in wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Peer-Review veröffentlicht wurden:
  • Vollständige Kohortenstudien (mit mindestens zehn Patienten und einem Follow-up von mindestens einem Jahr nach Belastung)
  • Standardprotokoll (keine Knochenaugmentation, keine Sofortimplantation in die Extraktionsalveole)
  • Marginaler Knochenerhalt, beurteilt ab dem Zeitpunkt der Implantatinsertion bzw. -belastung 
Wichtige Erkenntnisse
  • Daten aus 17 Artikeln zeigen von der Implantatinsertion bis zu fünf Jahren danach eine durchschnittliche Reduktion des Knochenniveaus um 0,3 mm
  • Daten aus 62 Artikeln zeigen ein Jahr nach Implantatbelastung eine durchschnittliche Reduktion des Knochenniveaus um 0,3 mm, die über fünf Jahre stabil bleibt
  • Die Implantatüberlebensrate total lag bei über 98 Prozent

Diese Studien wurden an Universitäten und in Privatpraxen, sowohl von Fachärzten als auch von Allgemeinmedizinern durchgeführt. 

 

* Standardnorm (weniger als 1 mm Knochenabbau während des ersten Jahres der Implantatbelastung und weniger als 0,2 mm in den Folgejahren, was nach 5 Jahren in einer Knochenresorption von ca. -1,5 mm resultiert) nach: Albrektsson T. et al., Int J Oral Maxillofac Implants 1986;1(1):11-25, Albrektsson T. und Zarb GA., Int J Prosthodont 1993;6(2):95-105, Roos J. et al., Int J Oral Maxillofac Implants 1997;12(4):504-514.

** Knochenniveau mit dem ASTRA TECH Implant System auf der Basis von Daten aus mehr als 62 Artikeln (veröffentlicht in englischsprachigen Fachzeitschriften mit Peer-Review), die radiologische Daten von Studienkohorten mit mindestens 10 Patienten vorstellen, welche mit chirurgischen Standardverfahren versorgt und mindestens 1 Jahr nach der Belastung nachuntersucht wurden.
Literaturrecherche September 2014

Ästhetik

Mehr Lebensqualität für Patienten

Die Versorgung Ihrer Patienten mit optimaler Ästhetik ist ein entscheidender Faktor für eine erfolgreicheImplantatbehandlung und der Schlüssel zu ihrer Zufriedenheit und einer höheren Lebensqualität. Studien zur Messung der Ästhetik und Zufriedenheit zeigen, dass mit OsseoSpeed-Implantaten bessere Ergebnisse erzielt werden.

  • Stabiles periimplantäres Weichgewebe bis zu fünf Jahre nach der Implantatinsertion: Stabile Mittelwerte für den gingivalen Zenit1–4 und Zunahme der Papillenhöhe im ersten Jahr nach Platzierung der Krone gefolgt von Gewebestabilisierung. 1, 2, 5
  • Minimale Gingivarezession in schwierigen Fällen bei Drei-Jahres-Follow-up: Stabiles Weichgewebe in Fällen mit begrenztem bukkolingualem oder mesiodistalem Abstand mit unveränderten Mittelwerten für den gingivalen Zenit.3–4
  • Patienten, die OsseoSpeed-Implantate erhielten, berichteten von einer Steigerung der allgemeinen Behandlungszufriedenheit.6–9

Zeitlicher Verlauf des Werts (mm) für den gingivalen Zenit bei Implantatinsertionen in einen ausgeheilten Situs1

Gingival graph   Bone level reduction

Der Wert für den gingivalen Zenit ist definiert als der lineare Abstand zwischen dem Zenit des bukkalen Gingivasaums und dem inzisalen Rand der Krone. Eine Abnahme des Werts für den gingivalen Zenit im Laufe der Zeit bedeutet ein Wachstum der Gingiva.
Langzeitergebnisse

Maintained esthetics after 5 years

Exzellente klinische Langzeitergebnisse 

Der Erhalt des marginalen Knochens ist zur Unterstützung des angrenzenden Weichgewebes entscheidend. Gesunder Knochen und Weichgewebe in ausreichender Menge gewährleisten, dass Sie Ihren Patienten ein ansprechendes ästhetisches Behandlungsergebnis bieten können.

 

 

 Biological sustainability

 

Referenzen

1. Cooper LF, Reside GJ, Raes F, et al. Immediate provisionalization of dental implants placed in healed alveolar ridges and extraction sockets: a 5-year prospective evaluation. Int J Oral Maxillofac Implants 2014;29(3):709-17.
Abstract in PubMed

2. De Bruyn H, Raes F, Cooper LF, et al. Three-years clinical outcome of immediate provisionalization of single OsseoSpeed implants in extraction sockets and healed ridges. Clin Oral Implants Res 2013;24(2):217-23.
Abstract in PubMed

3. Maiorana C, King P, Quaas S, et al. Clinical and radiographic evaluation of early loaded narrow-diameter implants: 3 years follow-up. Clin Oral Implants Res 2015;26(1):77-82.
Abstract in PubMed

4. Galindo-Moreno P, Nilsson P, King P, et al. Clinical and radiographic evaluation of early loaded narrow diameter implants: 1-year followup. Clin Oral Implants Res 2012;23(5):609-16.
Abstract in PubMed

5. Donati M, La Scala V, Di Raimondo R, et al. Marginal bone preservation in singletooth replacement: a 5-year prospective clinical multi-center study. Clin Implant Dent Relat Res 2013;E-pub July 25.
Abstract in PubMed

6. Raes F, Cosyn J, De Bruyn H. Clinical, aesthetic and patient related outcome of immediately loaded single implants in the anterior maxilla: a prospective study in extraction sockets, healed ridges, and grafted sites. Clin Implant Dent Relat Res 2013;15(6):819-35.
Abstract in PubMed

7. Erkapers M, Ekstrand K, Baer RA, et al. Patient satisfaction following dental implant treatment with immediate loading in the edentulous atrophic maxilla. Int J Oral Maxillofac Implants 2011;26(2):356-64.
Abstract in PubMed

8. Vercruyssen M, van de Wiele G, Teughels W, et al. Implant and patient-centered outcome of guided surgery, a 1-year follow-up. An rct comparing guided surgery with conventional implant placement. J Clin Periodontol 2014;41(12):1154-60.
Abstract in PubMed

9. Slot W, Raghoebar GM, Vissink A, et al. Maxillary overdentures supported by four or six implants in the anterior region: 1-year results from a randomized controlled trial. J Clin Periodontol 2013;40(3):303-10.
Abstract in PubMed

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Ein erfolgreiches Implantatsystem kann nicht nur durch eine einzige Eigenschaft bestimmt werden. Genau wie in der Natur, müssen die verschiedenen Eigenschaften zusammenspielen

 
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